Ziele

Die Jugendringe in der Region Stuttgart betreiben gemeinsam einen Verbund für Innovationsmanagement in der Jugendarbeit: www.innovationsringe.de

Der Verbund ermöglicht die breite Auseinandersetzung mit wesentlichen Zukunftstrends. Gemeinsam werden Zukunftsszenarien und -visionen entwickelt. Dabei werden sowohl die jugendspezifischen Themen als auch Impulse aus anderen Fachgebiet in den Blick genommen.

Der Verbund ermöglicht es den beteiligten Jugendringen, notwendige und sinnvolle Innovationen für die Arbeit vor Ort zu erkennen, vorzubereiten, durchzuführen und zu evaluieren.


Zielgruppen

Das Projekt hat Zielgruppen auf zwei Ebenen: Zum einen sind die ehren- und hauptamtlichen MitarbeiterInnen der Träger und Kooperationspartner selber Zielgruppe. Zum anderen gibt es umfassendere Zielgruppen der angestrebten Innovationen selber.

Teilnehmende am Verbund für Innovationsmanagement

  • Vorstände und Mitarbeitende der Jugendringe
  • Vorstände und Mitarbeitende der Mitgliedsorganisationen der Jugendringe
  • Vertreterinnen und Vertreter der Kooperationspartner
  • Gäste (nach Absprache)

 

Zielgruppen des Innovationsmanagements

  • Teilnehmende Jugendringe
  • Mitgliedsorganisationen der teilnehmenden Jugendringe
  • Jugendliche in der Region Stuttgart

Inhalte

 

Auseinandersetzen mit spezifischen und interdisziplinären Zukunftstrends

Die Innovationsringe ermöglichen es den beteiligten Trägern und Partnern, sich mit der gesamten Breite zukunftsrelevanter Themen auseinanderzusetzen. Interdisziplinäre und jugendspezifische Zukunftstrends werden durch Fachpersonen präsentiert und diskutiert. Die Auswahl der Themen erfolgt durch die gemeinsame Entscheidung der beteiligten Organisationen.

 

Entwicklung von Zukunftsvisionen und Zukunftsszenarien

Auf der Grundlage der Auseinandersetzung mit den relevanten Zukunftstrends werden gemeinsam Visionen und Zukunftsszenarien entwickelt. Zukunftsvisionen beschreiben den wünschenswerten Zustand für junge Menschen und die Jugendarbeit in der Zukunft. In Zukunftsszenarien wird ermittelt und dargestellt, welche Bandbreite der Entwicklung in Zukunft möglich ist und was dabei die relevanten Faktoren sind.

 

Praktisches Innovationsmanagement

Praktisches Innovationsmanagement – also das organisierte Verfahren von der Ideensuche über die Ideenbewertung, die Entwicklung und Durchführung neuer Angebote bis zur Evaluation – findet bei den beteiligten Jugendringen und ihren Mitgliedsorganisationen vor Ort statt. Die Jugendringe entscheiden selbständig, ob sie für sich aufgrund der beschriebenen Trends, Visionen und Szenarien einen konkreten Handlungsbedarf sehen und einen Innovationsprozess initiieren wollen.

Qualifizierung zum Innovationsmanagement

Im Rahmen der Innovationstage und der Projekte der Jugendringe findet die notwendige Qualifizierung zum Innovationsmanagement statt. Die Qualifizierungsbausteine richten sich aus an den übergreifenden Themen des Projekts und am konkreten Bedarf vor Ort.

 

Reflexion der Arbeit des Verbundes

Der Verbund www.innovationsringe.de ist selber der Versuch eines innovativen Projektes. Mit der Qualifizierungsmaßnahme im Mai 2008 und der anstehenden Entscheidung für das Projekt im Herbst 2008 sind die Phasen des Erkennens und der Selektion durchschritten. Im weiteren Prozess geht es darum, die gewählte Arbeitsweise weiter zu entwickeln und zu reflektieren.

Im Idealfall ist bis Ende 2011 ein dauerhaftes, effektives Instrument für ein dauerhaftes Innovationsmanagement aus dem Verbund entstanden.


Öffentlichkeitsarbeit

Das Projekt wird begleitet durch Öffentlichkeitsarbeit. Die Öffentlichkeitsarbeit hat das Ziel, das Projekt bekannt zu machen, die Träger des Projekts als innovative Akteure er Jugendarbeit und –Politik zu präsentieren und das Interesse von möglichen Ideengebern und Partnern für innovative Projekte zu wecken.

Elemente der Öffentlichkeitsarbeit sind:

  • Pressearbeit
  • Fachartikel in Publikationen der Jugendarbeit
  • Präsenz bei Fachveranstaltungen und Kongressen
  • Präsentation in Jugendhilfeausschüssen, Landesgremien u. ä.
  • Innovationskongress 2011 (im Rahmen des Deutschen Kinder- und Jugendhilfetages)
  • Dokumentation (Print und CD/Homepage)

 

 

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